Die dritte Generation


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bernhard Vormann  – Alma Vormann – Gustav Vormann 

Als August Vormann stirbt, übernehmen seine drei Kinder als direkte Nachfolger ein noch kleines Unternehmen mit dem Schwerpunkt Fabrikation. Die damaligen Führungsstrukturen sind noch nicht so ausgeprägt. Es herrscht noch – in späteren Jahren mit abnehmender Tendenz – das Prinzip der absolut gemeinsamen Entscheidung auf Inhaberebene. Jeder nimmt mehr oder weniger Einblick in das Tätigkeitsfeld des Anderen und muss sich in allen Bereichen auskennen, um bei Entscheidungen kompetent mitwirken zu können.

Dennoch liegen die Zuständigkeiten auf der tätigen Inhaberebene halbwegs fest – unabhängig von dem vorgegebenen Miteinander auf allen Ebenen.

Gustav Vormann kümmert sich um alle kaufmännischen Belange. Vor allem unternimmt er sehr viele Geschäftsreisen bis hin in das ehemalige Ostpreußen, um den Kundenstamm im Facheinzel und –großhandel zu halten und auszubauen, was ihm auch mit zunehmendem Erfolg gelingt und den Bekanntheitsgrad von Vormann erheblich fördert, u.a. auch durch die Forcierung geschlagener und später auch gerollter Scharniere.

Bernhard Vormann leitet den Produktionsbetrieb mit Werkzeugbau. Ihm sind einige technische Errungenschaften und Produktinnovationen zu verdanken, vor allem in der Scharnierfertigung. Seine patentierten Ideen bei der Entwicklung der damaligen Gardinenringproduktion, die viele Jahre sehr erfolgreich war, führen dazu, dass Vormann zu einem Schlüssel-Lieferanten der Gardinenband-Industrie in ganz Wuppertal und darüber hinaus avanciert, was mit erheblichem Umsatzvolumen einhergeht.

Alma Vormann ist für diese Großkunden verkaufsmäßig zuständig und sichert mit ihrem persönlichen Einsatz den Ausbau dieses Spezialsortiments. Daneben ist sie hauptsächlich für Lager und Versand zuständig und sorgt für einen reibungslosen Warenverkehr.