Menschen im Mittelpunkt

Vom Gründer bis zu den Mitarbeitern, die heute das Unternehmen prägen – hier stellen wir Menschen vor, die im Unternehmen wirkten und heute aktiv sind. Dabei beschränken wir uns nicht allein auf die historischen Persönlichkeiten, die VORMANN zu einem bedeutenden Familienunternehmen machten. Sondern lassen auch die Menschen zu Wort kommen, die sich heute im Unternehmen engagieren – und damit die Zukunft von VORMANN mitgestalten.

Lernen Sie die Menschen kennen, die heute im Unternehmen aktiv sind – und die Geschichte von VORMANN geprägt haben: Diese Artikelreihe wird regelmäßig aktualisiert! 

 

Die Stimme in der Zentrale

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 EVA FECHNER

Sie ist die Stimme des Unternehmens für nahezu alle Anrufer bei VORMANN: Eva Fechner. Ihre Laufbahn bei VORMANN begann in der Auftragserfassung. Doch schon nach kurzer Zeit wurde klar, dass diese Position ihren Stärken, dem Umgang mit Menschen, nicht gerecht wurde. Als eine zusätzliche Kraft für die Zentrale gesucht wurde, griff Eva Fechner zu. „Ich mag den Kundenkontakt, ich liebe es wenn Menschen um mich herum sind,“ erklärt sie die Vorzüge ihres Arbeitsplatzes.

Zu den Aufgaben in der Zentrale gehört, neben dem Telefondienst, auch die Betreuung von Gästen, die VORMANN besuchen. Die Verwaltung der Pool-Fahrzeuge ist ein weiterer Aufgabenbereich. Jeder Brief, der das Haus verlässt, geht durch ihre Hände – die Organisation der Poststelle komplettiert ihren Arbeitsbereich.

Speziell die Position der „Schnittstelle“ zu Kunden, deren Anrufe bei VORMANN eingehen, stellt besondere Anforderungen. „Als ich in der Zentrale meine Arbeit aufnahm, hatte ich zwei Kolleginnen, die für die war bereits Freundlichkeit oberstes Gebot, und das habe ich fortgeführt“, beschreibt Eva Fechner den Anspruch an ihre Arbeit. „Wir wissen einfach, wenn wir freundlich am Telefon sind, dass Kunden uns positiv begegnen.“

13 Jahre im Unternehmen ist ein lange Zeit – für die 62 jährige ist die Perspektive klar: Den Eintritt in den Ruhestand will sie bei VORMANN feiern. Bis dahin jedoch stehen ihr noch viele spannende Arbeitstage ins Haus. „Das Schöne an meiner Arbeit ist die Freiheit, die Aufgaben selbst einteilen und gestalten zu können. Wir tragen in der Zentrale eine große Verantwortung – dessen sind wir uns bewusst. Ich arbeite sehr gern hier bei VORMANN.“ Dieser Satz kommt bei Eva Fechner aus voller Überzeugung –     und ist beispielhaft für den Einsatz der Menschen, die sich bei VORMANN aktiv für’s Unternehmen einsetzen.

Rückendeckung für den Chef

ULRIKE SKORZIK

Als Ulrike Skorzik ihre Laufbahn bei VORMANN begann, wurde die gelernte Bankkauffrau zunächst in der Marketingabteilung eingesetzt. Durch eine Initiativbewerbung hatte sie die Arbeitsstelle bekommen – nicht zuletzt dank Ihrer Excel-Kenntnisse, die 1995 noch nicht zum Standardrepertoire von Mitarbeitern in Unternehmen gehörten. Nach kurzer Zeit jedoch wechselte sie in das damalige Sekretariat der Geschäftsführung.

Hier koordiniert sie bis heute alle wichtigen Vorgänge der Geschäftsführung: Sie hat alle Termine im Griff, kümmert sich um Verträge und Dokumente und hält den Geschäftsführern den Rücken frei.

„17 Jahre sind eine lange Zeit. Ich habe mich selbst schon gewundert, wie schnell die Zeit vergangen ist, “ blickt sie auf ihre Tätigkeit im Unternehmen zurück. In dieser Zeit hat sie alle Veränderungen im Unternehmen miterlebt. Ulrike Skorzik gehört noch zu der Generation, die Diktate mit dem Stenoblock erfasste und dann auf der Schreibmaschine zu Papier brachte. „Der PC hat unser Arbeitsleben komplett verändert“, beschreibt sie die Entwicklungen, die sie in ihrem Berufsleben bei VORMANN mitmachte. „Stressiger fand ich es früher. Die heutigen technischen Mittel ermöglichen, dass man viel effizienter arbeiten kann, das ist mehr ein Vorzug denn ein Nachteil.“

Was sie an ihrem Arbeitsplatz bei VORMANN schätzt? „Das Schöne an der Arbeit ist das Betriebsklima und der Kontakt zu Menschen. Man kann das, was man weiß, weitergeben“, beschreibt Ulrike Skorzik die Atmosphäre im Unternehmen. Kein Wunder, dass sie im Kreis ihrer Kollegen gerne so lange weiterarbeiten möchte, bis der Ruhestand ruft.

Weltenbummler in Sachen Verbindungstechnik

ROLF WESTERMANN

„Sie können machen, was Sie wollen. Nur wenn Sie anfangen, die Firma zu verkaufen, sagen Sie bitte vorher Bescheid.“ Das war die Direktive, die der damalige Geschäftsführer Manfred Vormann seinem neuen Export-Manager Rolf Westermann vorgab, der 1989 ins Unternehmen einstieg. Und mit dieser Vorgabe startete der gezielte Ausbau der internationalen Aktivitäten.

Eine lockere und mutige Einstellung den Geschäften in weiteren europäischen Ländern gegenüber zeichnete diese Wachstumsphase des Unternehmens aus, die von Rolf Westermann mitgestaltet wurde. Weder gab es strategische Konzepte noch Business-Pläne für die Bearbeitung ausländischer Märkte: Wo sich eine Chance bot, wurde sie ergriffen und mit konsequenter Arbeit verfolgt.

„Wir haben vielfach offene Türen eingerannt“, erklärt Westermann die Erfolge von VORMANN im Ausland, an denen er als Export-Manager mit beteiligt war. Die Gründe für den Erfolg waren einfach: „Viele Artikel für Verbindungstechnik waren in unseren Nachbarländern noch gar nicht so bekannt“, erinnert sich Rolf Westermann an die Anfangszeiten des internationalen Vertriebs bei VORMANN. „Man musste nur mit einem aktuellen Katalog vor Ort sein und konnte schnell zwei oder drei Kunden finden, die aus dem Katalogprogramm orderten.“

Viel wichtiger war jedoch die Tatsache, dass mit Einführung einer Abteilung für Export die Betreuung der Vertreter in den ausländischen Märkten intensiviert werden konnte. Die ausländischen Märkte wurden von Vertriebsmitarbeitern, die vorrangig den deutschen Markt betreuten, quasi mit verwaltet. Zudem waren Aufträge aus fremdsprachigen Ländern immer besonders arbeitsintensiv in der Organisation – allein, weil es an Vertriebsmitarbeitern mit Fremdsprachenkenntnissen fehlte.
Durch die konsequente und regelmäßige Betreuung von Kunden im Ausland unter der Leitung von Westermann konnte eine gesunde Kundenstruktur in den Märkten der Nachbarländer in Europa aufgebaut werden, die bis heute einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens beiträgt.

Seine konsequente Arbeit trug besonders nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ Früchte. In den Staaten des ehemaligen Ostblocks, die heute noch über ein stärker fachhandelsorientiertes Vertriebsnetz verfügen, hat VORMANN ein weiteres Standbein aufgebaut. Der Weltenbummler für Verbindungstechnik, Rolf Westermann, hat dazu mit seinem Einsatz einen wichtigen Beitrag geleistet: Unzählige Kilometer auf Achse. Und immer wieder neue Kunden, die zu treuen Geschäftspartnern werden.

Entwickeln und Optimieren

Volkmar Kuhnert leitet die Abteilung Konstruktion bei VORMANN in Elsterwerda

VOLKMAR KUHNERT

„Wir sind im Fertigungsablauf die erste Anlaufstelle, wenn von Kunden neue Aufträge eintreffen“, erklärt Volkmar Kuhnert den Aufgabenbereich seiner Abteilung. Von Kundenseite werden Zeichnungen als CAD-Daten des Artikels geliefert. Die Ingenieure der Konstruktionsabteilung übernehmen diese Daten in ihr 3-D-Konstruktionssystem und erarbeiten die Vorgaben für die Werkzeuge und Vorrichtungen zur Fertigung.

Die Konstrukteure bei VORMANN werden bei der Bearbeitung von Aufträgen mit speziellen Herausforderungen konfrontiert. „Die Bewertung der Anforderungen, die der Kunde an seine Artikel stellt, ist eine der Herausforderungen, die wir schon zu Beginn der Arbeiten an einem Auftrag berücksichtigen müssen“, erklärt Kuhnert. „Das beginnt bei den Werkstoffen: Jedes Material hat in seiner Güte besondere Eigenschaften, die man beachten muss. Bei der Entstehung eines neuen Produktes hat jede Abteilung im Haus einen maßgeblichen Anteil, von der Konstruktion über die Arbeitsvorbereitung und den Werkzeugbau bis hin zur Qualitätssicherung. “

Somit erfüllt die Abteilung auch eine wichtige Funktion im Gesamtprozess des Qualitätsmanagements bei VORMANN. „Von Kundenseite sind die Forderungen definiert, die wir im Betrieb einhalten müssen“, beschreibt Kuhnert. Toleranzen, Oberflächenbeschaffenheit, Ebenheit, Form- oder Lagerabweichung müssen mit der Fertigung optimal abgestimmt werden und erfordern enge Zusammenarbeit der Abteilungen. Um die Qualitätsanforderungen unserer Kunden erfüllen zu können, werden die Werkzeuge und Vorrichtungen optimal auf die fertigungstechnischen Voraussetzungen abgestimmt und im betriebseigenen Werkzeugbau unter Anwendung jahrelanger Erfahrungen hergestellt.
„Immer noch sehr anspruchsvoll ist der Nachweis der Prozesssicherheit für die eigene Produktion. Das bedeutet, dass wir Parameter in den Maschinen kontrollieren müssen, Stichprobenkontrollen machen und somit sicherstellen können, dass ganze Chargen eine einheitlich hohe Qualität haben.“

Der zweite wichtige Aufgabenbereich der Konstruktionsabteilung: Die Ingenieure arbeiten an der stetigen Optimierung von bestehenden Produkten. „Wir haben bei uns Artikel in der Fertigung, die uns ständig vor die Herausforderung stellen, den Produktionsprozess zu verbessern und effizienter zu gestalten, damit wir unsere Produkte zu marktgerechten Preisen anbieten können“, erklärt Kuhnert. In solchen Fällen ist es notwendig, neue Werkzeuge zu bauen, um beispielsweise mehrere Arbeitsgänge zusammenzufassen. Somit spielt die Abteilung eine wichtige Rolle bei Rationalisierungsmaßnahmen, die eine effiziente Fertigung sichern.

 

Leitung Zentrallager

Wolfgang Schneider leitet das Zentrallager von VORMANN

WOLFGANG SCHNEIDER

Der 02.01.1990 war der erste Arbeitstag von Wolfgang Schneider bei VORMANN. Er begann seine berufliche Laufbahn im Unternehmen als Maschineneinrichter in der Produktion. Parallel bildete Wolfgang Schneider sich weiter und schaffte so die Voraussetzungen für den Wechsel in die Abteilung Arbeitsvorbereitung, wo er für Planungs- und Dispositionsaufgaben zuständig war.

Mit der Verlagerung der Produktion nach Elsterwerda wechselte Schneider am Standort Ennepetal in den Bereich Logistik und übernahm die Leitung des Versandlagers. Hier sind er und sein fast 40-köpfiges Team dafür verantwortlich, dass VORMANN-Produkte pünktlich zu den Kunden ausgeliefert werden.
„Die größte Herausforderung ist die Flexibilität, die wir täglich beweisen müssen, um Ware termingerecht ausliefern zu können. Es kann ja niemand genau voraussehen, wann bei der Vielzahl von Kunden welche Bestellung in welcher Losgröße ausgelöst wird“, fasst der Leiter des Zentrallagers die Anforderungen in der derzeitigen Marktlage zusammen.
Großaufträge werden von langer Hand vorbereitet und Stück für Stück sukzessive abgearbeitet, zum Beispiel Auslandslieferungen nach Russland.

Doch auch die Anforderungen an die logistische Abwicklung haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. „Wir müssen mit unserer Arbeit auf das veränderte Bestell-Verhalten unserer Kunden reagieren: Losgrößen werden immer kleiner, die Anzahl der Kleinsendungen nimmt zu, Palettenlieferungen werden seltener – somit steigt die Anzahl der Aufträge bei gleichem Produktvolumen,“ erklärt Schneider die Situation im Lager. Um diesem Trend gerecht zu werden, wurde die Konfektionierungs-Anlage umgebaut. Sechs Schnellbänder stehen nun für die Zusammenstellung von Kleinkartonsendungen bereit. „Wenn der Trend in diese Richtung weitergeht, müssen wir in diesem Bereich weiter expandieren,“ beschreibt der Logistik-Spezialist die aktuelle Entwicklung.

Die größte Herausforderung im Logistikzentrum ist daher, mit dem jetzigen Mitarbeiterstamm alle anfallenden Arbeiten erledigen zu können. Dabei kann Herr Schneider auf einen Stamm erfahrener Mitarbeiter zurückgreifen, die langjährig bei VORMANN beschäftigt sind. In der nahen Zukunft steht die Senkung des Durchschnittsalters durch Einstellung jüngerer Mitarbeiter an. Wolfgang Schneider ist zuversichtlich: „Wer einmal hier bei uns eingestellt wurde, der blieb uns in der Regel auch erhalten. Das spricht für’s Arbeitsklima, das wir hier pflegen – damit wir auch in stressigen Phasen unsere Aufgaben optimal erfüllen können.“

VORMANN HEUTE

Das komplette Produktprogramm für Scharniere und Beschläge finden Sie unter www.vormann.com. Informationen zu individuellen Sonderanfertigungen für Industriekunden haben wir auf der Seite www.vormann-industrie.de zusammengefasst. Alles zum Thema Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik finden Sie unter www.vormann-beschaffung.de.

Kontakt

  • August Vormann GmbH & Co. KG

    Heilenbecker Straße 191-205

    D-58256 Ennepetal
  • Tel: 02333 / 978 - 0

  • Fax: 02333 / 978 - 241599 
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