1966: Die Automatisierung schreitet voran

Transferstrasse für die Scharnierproduktion 1966

1966 für die Scharnierproduktion das Maß der Dinge: Die neue Transferstrasse bei VORMANN

Ein Jahr großer Veränderungen in der Bundesrepublik: Ludwig Erhard, der Vater des Wirtschaftswunders in Westdeutschland, tritt vom Amt des Bundeskanzlers zurück. Sein Nachfolger, Kurt Georg Kiesinger, regiert mit den Stimmen der ersten Großen Koalition im Land. 

Zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion ist der Wettlauf zum Mond in vollem Gange. Kein Wunder, dass auf US-amerikanischen Bildschirmen am 8. September die Serie „Star Trek“ ihre Premiere feiert. Ein ehemaliger Western-Schauspieler wird Gouverneur: Ronald Reagan startet seine politische Karriere in Kalifornien, die ihn bis ins Weiße Haus nach Washington führen wird.

VORMANN profitiert in den 60ern vom steigenden Bedarf an Scharnieren und Produkten der Verbindungstechnik. Daher wird in neue Technologie investiert: Eine Transferstraße für die Scharnierfertigung, von der bis dahin nur ein weiteres Exemplar in Deutschland eingesetzt wird. Mit diesem Schritt verbessert das Unternehmen die Effizienz in der Produktion und kann die neuen Wachstumschancen, die der Markt bietet, optimal nutzen.

Für Fußball-Fans bringt 1966 ein Ereignis, das noch über Jahre für Gesprächsstoff sorgen wird: Deutschland erreicht in der WM das Endspiel gegen England – und unterliegt in der Verlängerung 2:4 nach einem dramatischen Spiel und einem bis heute umstrittenen Treffer, der als „Wembley-Tor“ in die Sportgeschichte eingeht.