Arbeit für einen guten Zweck

Auslagerung von Aufträgen an Behindertenwerkstätten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Behutsam wird der Aufkleber von der Schutzfolie gezogen. Über dem Winkel ausgerichtet, aufgeklebt und sorgfältig noch einmal mit dem Finger darübergestrichen, damit der Sticker mit dem EAN-Code auch sicher sitzt. Das alles geht etwas langsamer als in der Logistik-Abteilung bei VORMANN – denn hier, in der Werkstatt Stefansbecke der AWO, arbeiten behinderte Menschen an Konfektionierungsarbeiten für VORMANN.

Für die Menschen, die in Einrichtungen wie der AWO in Sprockhövel arbeiten, ist regelmäßige Arbeit ein bedeutender Faktor. Denn diese Tätigkeiten ermöglichen vor allem Teilnahme am „normalen“ Leben. Hier geht es nicht um den Verdienst, sondern um Integration, Beschäftigung und im besten Fall Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess für Menschen mit Handicap.

Die Werkstatt, in denen die Aufträge aus der Industrie bearbeitet werden, unterscheidet sich kaum von Produktionsräumen in „normalen“ Unternehmen: Gearbeitet wird in den lichten Hallen mit höchster Konzentration. „Im Prinzip arbeiten wir wie ein normales Unternehmen – mit dem Unterschied, dass unsere Mitarbeiter ein Handicap haben“, beschreibt Heiko Nebel seine Abteilung. Unter den Mitarbeitern entstehen genau so kollegiale Verhältnisse und sogar Freundschaften wie in jedem anderen Betrieb auch – ein weiterer Vorteil des Arbeitsangebots in der so genannten Behindertenwerkstatt.

Rund 500 verschiedene Produkte von VORMANN erhalten hier den letzten Schliff, bevor sie auf die Reise in die Baumärkte der Republik gehen. Da werden Regalträger mit Plastik-Verbindern zu Fünfer-Packs gebunden, am nächsten Tisch bekommen weiß lackierte Stuhlwinkel ihren individuellen EAN-Code. Für die Mitarbeiter, die hier beschäftigt sind, ist es von Auftrag zu Auftrag auch eine abwechslungsreiche Arbeit, der sie nachgehen können.

„Bei den Arbeiten, mit denen VORMANN unsere Werkstatt beauftragt, können wir unsere behinderten Mitarbeiter immer optimal entsprechend ihrer Fähigkeiten einsetzen“, erklärt Heiko Nebel, der Abteilungsleiter der Werkstatt, die Vorteile der Aufträge, die VORMANN dem AWO-Werkstattverbund in Sprockhövel übergibt.

An den beiden Standorten in Ennepetal und Elsterwerda arbeitet VORMANN mit insgesamt sieben Einrichtungen zusammen, die Menschen mit Handicap beschäftigen. Für VORMANN hat dieses Engagement Tradition, denn in Ennepetal werden bereits seit mehreren Jahrzehnten Konfektionierungsarbeiten an den AWO-Werkstattverbund vergeben. Für beide Seiten eine Win-Win-Situation – und ein Beitrag zur Integration behinderter Menschen in ein normales Leben mit mehr Selbstbestimmung.

VORMANN HEUTE

Das komplette Produktprogramm für Scharniere und Beschläge finden Sie unter www.vormann.com. Informationen zu individuellen Sonderanfertigungen für Industriekunden haben wir auf der Seite www.vormann-industrie.de zusammengefasst. Alles zum Thema Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik finden Sie unter www.vormann-beschaffung.de.