VORMANN Stories 

In dieser Rubrik finden Sie die Stories, die VORMANN aus anderen Perspektiven darstellen. Wie zum Beispiel ein Thema, das uns wichtig ist: Als Unternehmen Verantwortung zu übernehmen – auf vielfältige Weise. Das reicht von der Ausbildung junger Menschen bis hin zu Themen in der Produktion, die schonenden Umgang mit Ressourcen und Verfahren mit möglichst geringen Umweltbelastungen betreffen. 

Was jenseits unseres Kerngeschäfts bei VORMANN passiert, möchten wir unseren Lesern in dieser Beitragsreihe näherbringen. Unsere Artikelreihe wird regelmäßig mit neuen Stories aktualisiert – reinschauen lohnt sich!

Made in Germany: Engagement am Standort


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für ein Unternehmen, das seine Wurzeln in einer der ältesten Industrieregionen Deutschlands hat, ist der Standort Deutschland mehr als eine Worthülse. 

Wir wissen, welche Vorteile der Standort Deutschland hat. Aber wir nehmen auch unsere Verpflichtungen für diesen Standort ernst.
Hierauf können wir uns verlassen: Auf Partner, die uns qualitativ hochwertige Rohstoffe liefern. Auf Mitarbeiter, denen die Qualität unserer Produkte am Herzen liegt. Auf eine gut ausgebaute Infrastruktur, die wir nutzen, um unsere Kunden schnell und sicher mit Produkten zu versorgen.

"Made in Germany" bedeutet für uns: Erfahrung und Know-how aus 150 Jahren auf die Anforderungen von heute abzustimmen und umzusetzen. Von jeher hat VORMANN auf moderne Fertigungsmethoden gesetzt, um am Standort Deutschland hochwertige Verbindungselemente zu produzieren. Mit unseren Produkten gehören wir bis heute zu den Anbietern, für die ein Höchstmaß an Qualität im Vordergrund steht – für Produkte, die in der Aufmerksamkeit des Verbrauchers eher einen zweckorientierten Nutzen haben. Obwohl das Bewusstsein für ein Produkt wie einen Stuhlwinkel, einen Riegel oder ein Scharnier in der Wahrnehmung von Verbrauchern eher niedrig anzusiedeln ist – unser Ziel bleibt es, durch Qualitätsmanagement bei diesen und allen anderen Produkten ein Optimum an Qualität zu bieten. Denn „Made in Germany“ verstehen wir nach wie vor als Gütesiegel.

Als Familienunternehmen war VORMANN immer schon am Standort Ennepetal in das soziale Gefüge der Stadt und des Umlands eingebettet. Mitarbeiter rekrutieren sich aus der näheren Umgebung, und die Expansion der Firma konnte am Standort bewerkstelligt werden. Die Tatsache, dass VORMANN bis heute von Mitgliedern der Gründerfamilie geleitet wird, ist ein Zeichen für die Verbindung von Menschen und Heimat – und klares Bekenntnis zu Deutschland als Standort und Produktionsstätte.

Heute steht VORMANN nach wie vor zu seinen Standorten in Deutschland. Das bedeutet: Wir stellen Arbeitsplätze. Und stellen diese im Rahmen unserer Möglichkeiten so sicher wie möglich. Wir schaffen und erhalten Kaufkraft für die Region und für den deutschen Markt und sichern so auch wieder Arbeitsplätze in und für Deutschland.

Unser unternehmerisches Engagement hat eine nunmehr 150-jährige Tradition. Und dieses Engagement beinhaltet Werte, an die wir uns in guten wie in schlechten Zeiten halten – soweit es die Ressourcen des Unternehmens zulassen. Unsere Philosophie hat das Unternehmen über 150 Jahre hindurch wachsen lassen. Heute arbeiten wir an der Zukunft von VORMANN. An unseren Betriebsstätten in Ennepetal und Elsterwerda. Mit dem Versprechen „Made in Germany“ – für uns weit mehr als ein Herkunftsnachweis.

Arbeit für einen guten Zweck

Auslagerung von Aufträgen an Behindertenwerkstätten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Behutsam wird der Aufkleber von der Schutzfolie gezogen. Über dem Winkel ausgerichtet, aufgeklebt und sorgfältig noch einmal mit dem Finger darübergestrichen, damit der Sticker mit dem EAN-Code auch sicher sitzt. Das alles geht etwas langsamer als in der Logistik-Abteilung bei VORMANN – denn hier, in der Werkstatt Stefansbecke der AWO, arbeiten behinderte Menschen an Konfektionierungsarbeiten für VORMANN.

Für die Menschen, die in Einrichtungen wie der AWO in Sprockhövel arbeiten, ist regelmäßige Arbeit ein bedeutender Faktor. Denn diese Tätigkeiten ermöglichen vor allem Teilnahme am „normalen“ Leben. Hier geht es nicht um den Verdienst, sondern um Integration, Beschäftigung und im besten Fall Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess für Menschen mit Handicap.

Die Werkstatt, in denen die Aufträge aus der Industrie bearbeitet werden, unterscheidet sich kaum von Produktionsräumen in „normalen“ Unternehmen: Gearbeitet wird in den lichten Hallen mit höchster Konzentration. „Im Prinzip arbeiten wir wie ein normales Unternehmen – mit dem Unterschied, dass unsere Mitarbeiter ein Handicap haben“, beschreibt Heiko Nebel seine Abteilung. Unter den Mitarbeitern entstehen genau so kollegiale Verhältnisse und sogar Freundschaften wie in jedem anderen Betrieb auch – ein weiterer Vorteil des Arbeitsangebots in der so genannten Behindertenwerkstatt.

Rund 500 verschiedene Produkte von VORMANN erhalten hier den letzten Schliff, bevor sie auf die Reise in die Baumärkte der Republik gehen. Da werden Regalträger mit Plastik-Verbindern zu Fünfer-Packs gebunden, am nächsten Tisch bekommen weiß lackierte Stuhlwinkel ihren individuellen EAN-Code. Für die Mitarbeiter, die hier beschäftigt sind, ist es von Auftrag zu Auftrag auch eine abwechslungsreiche Arbeit, der sie nachgehen können.

„Bei den Arbeiten, mit denen VORMANN unsere Werkstatt beauftragt, können wir unsere behinderten Mitarbeiter immer optimal entsprechend ihrer Fähigkeiten einsetzen“, erklärt Heiko Nebel, der Abteilungsleiter der Werkstatt, die Vorteile der Aufträge, die VORMANN dem AWO-Werkstattverbund in Sprockhövel übergibt.

An den beiden Standorten in Ennepetal und Elsterwerda arbeitet VORMANN mit insgesamt sieben Einrichtungen zusammen, die Menschen mit Handicap beschäftigen. Für VORMANN hat dieses Engagement Tradition, denn in Ennepetal werden bereits seit mehreren Jahrzehnten Konfektionierungsarbeiten an den AWO-Werkstattverbund vergeben. Für beide Seiten eine Win-Win-Situation – und ein Beitrag zur Integration behinderter Menschen in ein normales Leben mit mehr Selbstbestimmung.

Nachwuchskräfte fördern: Ausbildung bei VORMANN

Ausbildung bei VORMANN

Das Thema Ausbildung ist bei VORMANN in den letzten Jahren verstärkt in den Mittelpunkt gerückt. Waren es früher relativ regelmäßig maximal fünf Auszubildende, die insgesamt im Unternehmen ausgebildet wurden, so sind es im Jahr 2013 zwölf junge Menschen, die bei VORMANN die ersten Schritte in die Berufswelt wagen. Allein sieben Industriekauffrauen bzw. -männer lernen im Moment bei uns, dazu kommen zwei Handelsfachpacker/innen und drei Werkzeug- bzw. Industriemechaniker, aufgeteilt auf die insgesamt drei Standorte.

Auch wenn die Ausbildung junger Arbeitskräfte bei VORMANN immer schon einen hohen Stellenwert einnahm, hat man in den vergangenen Jahren noch einmal verstärkt das Augenmerk auf Nachwuchsförderung gelegt. So wurden zwei Mitarbeiter (ehemalige Auszubildende) abgestellt, die sich als Ausbildungsbeauftragte um alle Belange der Lehrlinge kümmern. Neben der Vermittlung von Lehrinhalten nach Lehrplänen legt VORMANN unbedingten Wert auf interne und externe Zusatzausbildungen. Dazu gehören auch Aufenthalte an allen Standorten, um möglichst tiefgehende Einblicke in das Gesamtunternehmen zu erhalten. Auch Messeteilnahmen und Reiseaktivitäten zu und Besuchen von Geschäftspartnern gehören dazu.

Auszubildende beim gemeinsamen Ausflug ins Muttental, der Wiege des Steinkohle-Bergbaus in Deutschland
Berufsschulbegleitender Unterricht sowie interne Schulungsmaßnahmen zur zusätzlichen Qualifizierung sind an der Tagesordnung. Um den Zusammenhalt untereinander zu stärken, findet jedes Jahr ein Ausflug für die Auszubildenden statt.
Welchen Stellenwert das Thema Ausbildung bei VORMANN hat, wird durch eine beeindruckende Zahl belegt. Im Stammwerk Ennepetal kommen etwa 20% aller Mitarbeiter aus der eigenen „Ausbildungsschmiede“, das heißt ein Fünftel der Belegschaft in Verwaltung und Logistik wird durch ehemalige Auszubildende gestellt. Ein wesentlicher Grund dafür ist der Glaube an die eigene Stärke und der Wunsch nach dem Verbleib von Know-how im Unternehmen. Denn die älteren, zumeist langjährigen Mitarbeiter, geben ihr Wissen an die junge Generation weiter. Auf diese Weise werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: frischer Wind und neue Ideen durch die Jugend, gepaart mit dem reichen Erfahrungsschatz der „Alten“. So ist man bei VORMANN auch für die nächsten 150 Jahre gut aufgestellt.

Gut für die Umwelt: Intelligente Verpackungen

„Die Hüllen fallen“ –  unter diesem Motto brachte VORMANN bereits 1993 ein neues Verpackungskonzept in den Markt: Aufwändige Blister-Verpackungen wurden durch ein ebenso einfaches wie wirksames Verfahren ersetzt – die Befestigung der Produkte mit einem Verschlussband. Diese Art der Produktpräsentation im SB-Markt hatte eine Reihe von Vorteilen. Für die Umwelt – denn auf den Einsatz von Plastik für Blister oder Skin konnte komplett  verzichtet werden. Diese Maßnahme reduzierte bereits damals die Menge an Verpackungsmaterial erheblich, die Verpackung konnte sortenrein getrennt werden und war komplett recyclingfähig.
Der Vorteil für den Kunden im Laden lag ebenso auf der Hand:  Denn VORMANN-Produkte waren schon vor dem Kauf ”zum Anfassen“.

VORMANN HEUTE

Das komplette Produktprogramm für Scharniere und Beschläge finden Sie unter www.vormann.com. Informationen zu individuellen Sonderanfertigungen für Industriekunden haben wir auf der Seite www.vormann-industrie.de zusammengefasst. Alles zum Thema Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik finden Sie unter www.vormann-beschaffung.de.

Kontakt

  • August Vormann GmbH & Co. KG

    Heilenbecker Straße 191-205

    D-58256 Ennepetal
  • Tel: 02333 / 978 - 0

  • Fax: 02333 / 978 - 241599 
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